Nachgefragt - eine lose Reihe von Interviews mit Autorinnen und Autoren aus dem KaMeRu Verlag. Diesen Monat mit Bianca Wortmann, Autorin der historischen Romane "Tanz mit dem Teufel" (2010) und "Gesang der Stürme" (in Vorbereitung).
Was ist das Spannendste am Schreiben?
Eindeutig die Dynamik, wenn aus einer groben Idee allmählich eine Geschichte wird, die zu leben anfängt und mich als Autorin nicht mehr los lässt. Es ist auch immer ganz spannend zu beobachten, wie sich die Charaktere entwickeln (die manchmal durchaus ein Eigenleben besitzen) und neue Charaktere, die man noch gar nicht auf dem Bildschirm hatte, kennenzulernen.
Wo finden Sie Ihre Inspiration?
Eigentlich überall, daher habe ich immer einen Block und einen Bleistift dabei. Hauptsächlich hilft mir aber die Musik – von Klassik bis Heavy Metal – ist alles dabei. Davon lasse ich mich inspirieren.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Na ja … wenn ich ehrlich bin hat sich da in den letzten zwanzig Jahren nicht viel getan. Nach wie vor: Old Shatterhand.
Ihr Lieblingsbuch?
Da gibt es eigentlich eine ganze Reihe Bücher, die ich als "Lieblingsbuch" einstufen würde. Aber wenn ich eines herauspicken muss, dann ganz eindeutig "Der Herr der Ringe" von J.R.R. Tolkien.
Verspüren Sie Erfolgsdruck und wie gehen Sie damit um?
Nein, Erfolgsdruck spüre ich (noch) nicht.
Sind Sie ein ungeduldiger Mensch?
Oh ja! Aber ich bessere mich langsam. Zu langsam.
Was ist Schönheit?
Ein rein subjektives Empfinden. Ich halte es da mit Epicharm: "Für den Esel ist die Eselin das Schönste."
Woran sind Sie besonders stolz?
Im Moment definitiv auf mein Zeitmanagement! Vollzeitjob, Diplomarbeit und Schreiben unter einen Hut zu bekommen ist nicht immer leicht.
Welche Kunst schmückt Ihr Zuhause?
Wundervolle Fotografien, die eine Freundin gemacht hat. Und ein Magritte, leider kein Echter.
Ein absolutes No-go?
Ein Morgen ohne mindestens zwei Tassen Kaffee. So kann der Tag nicht gut werden.
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