| Im Sommer 2001 erschienen in der slowakischen Internetzeitschrift "inZine" die ersten Folgen des Romans "Das Mitternachtstagebuch".
Die Geschichte um den Ich-Erzähler, seine Schwester "Die Hysterische", seine grossen Lieben und ebenso grossen Enttäuschungen weckte eine unerwartete Aufmerksamkeit und entwickelte sich innerhalb einiger Wochen zum ersten slowakischen Internet-Bestseller.
Es ist nicht nur die Geschichte über unerfüllte Hoffnungen und ungelebte Träume, sondern auch ein Spiegelbild eines Teiles der neuen osteuropäischen Gesellschaft nach der Wende.
Osteuropäischer Bestseller
"Polnocny dennik" - so der Titel der Originalausgabe - erschien 2002 im SLOVART Verlag, Bratislava. Das Buch war monatenlang auf den Bestsellerlisten in der Slowakei und den benachbarten Staaten des ehemaligen Osteuropas.
Der KaMeRu Verlag startet mit diesem Titel die Edition ostwärts, eine Reihe mit Übersetzungen osteuropäischer Literatur.
Rezensionen
"Die Figuren in Matkin's Romanen sind schöner, intelligenter, gefühlsvoller, peinlicher, der Sex leidenschaftlicher, die Trennungen schmerzhafter als im realen Leben. Somit sind Matkin's Bücher wahrhaftiger als das Leben selbst."
Katarina Madovcik
"Das Mitternachtstagebuch ist geprägt von Verlorenheit, latenter Rastlosigkeit und einer zutiefst menschlichen, letzlich aber unerfüllten Suche nach wahrer Liebe und Geborgenheit."
Ruben M. Mullis
|
|
Maxim E. Matkin hält seine Identität geheim. Man weiss von ihm nur das, was er selbst in Zeitungsartikeln und in seinem Roman über sich verrät: Aufgewachsen ist er in einem der typischen sozialistischen Wohnsilos, seine Mutter ist Astrologin. Matkin und seine Schwester, die er liebevoll "Die Hysterische" nennt, versuchen bis heute, die Trennung ihrer Eltern durch zahlreiche Affären, Ehen und eine grenzenlose Publikationstätigkeit zu verarbeiten. Er gibt zu, dass er das Meer und Wittgenstein lieb, sehr gut kocht, sehr viel fernsieht, liest und sich von all den schillernden Figuren in seiner Umgebung zu neuen Geschichten inspirieren lässt. |