Ein verschollenes Gemälde.
Eine mysteriöse Vergangenheit.
Ein Mörder, getrieben von Gier.
Maxim Charkow, Sohn russischer Einwanderer und Chefermittler der Mordkommission, steht vor einem Fall, der ihn an seine Grenzen führt: Er muss den Tod seines Jugendfreundes Gian Corti aufklären. Für seine Kollegin, die Rechtsmedizinerin Francine Boviard, weisen alle Indizien auf Selbstmord hin. Doch Charkow glaubt trotzdem an Mord. Gian war Journalist und arbeitete kurz vor seinem Tod an einem Artikel über Kunstraub im Zweiten Weltkrieg. Charkow vermutet, dass Gians Recherchen und sein Tod zusammenhängen. Die Ermittlungen führen ihn in das Bergdorf, in dem er und Gian ihre Kindheit verbrachten. Dunkle Erinnerungen werden wach. Erinnerungen an den plötzlichen Tod seiner Schwester Anna und seines Vaters, die vor über dreißig Jahren während einer Bergtour auf tragische Weise ums Leben kamen. Ihre Leichen wurden nie gefunden.
Als auf dem nahegelegenen Gletscher eine weitere Leiche entdeckt wird und die Ereignisse sich zu überschlagen beginnen, ist Charkow gezwungen, sich nicht nur mit der Geschichte des Kunstraubs, sondern auch mit seiner eigenen Vergangenheit und der Tragödie seiner Familie auseinanderzusetzen...
Die Geschichte wurde 2006 unter dem Titel Cuore di ghiaccio vom RSI verfilmt. Der Film lief an den 42. Solothurner Filmtagen. Das Drehbuch stammt vom Autor selbst.
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Marcus Richmann, hat seine Wurzeln in Russland, der Schweiz und Deutschland. Mit dreizehn drehte er erste Kurzfilme und schrieb Geschichten sowie Drehbücher. Nach einem Betriebswirtschaftsstudium arbeitete er als selbständiger Kommunikationsberater im In- und Ausland.
Heute schreibt er wieder Drehbücher und Romane. Sein erster Fall von Kommissar Charkow wurde 2006 als Zweiteiler verfilmt und lief 2007 an den 42. Solothurnern Filmtagen. "Die Schwester des Engels – Charkows zweiter Fall" erscheint 2010.
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